Unternehmen verstehen durch systematischen Vergleich
Wir zeigen dir, wie man Firmen analysiert und bewertet. Keine graue Theorie – sondern praktische Methoden, die du direkt anwenden kannst. Mit klarem Fokus auf das, was in der Finanzwelt wirklich zählt.
Zum Bildungsprogramm
Unsere Analysemethodik
Drei Säulen bilden das Fundament unseres Ansatzes. Jede hat ihre eigene Berechtigung, und zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild.
Fundamentaldaten
Bilanzen, Kennzahlen, Cashflow – das sind die harten Fakten. Wir lernen, sie zu lesen und einzuordnen. Nicht nur die Zahlen selbst, sondern auch was dahintersteckt.
Branchenkontext
Ein Unternehmen existiert nicht im Vakuum. Marktposition, Wettbewerb, Trends – all das beeinflusst die Bewertung erheblich. Kontext ist manchmal wichtiger als die nackten Zahlen.
Strategische Ausrichtung
Wohin steuert das Unternehmen? Welche Risiken geht es ein? Wir schauen uns Geschäftsmodelle an und bewerten deren Zukunftsfähigkeit anhand konkreter Kriterien.
Was du konkret lernst
- Bilanzanalyse praktisch angewandt Von der GuV bis zur Kapitalflussrechnung – du verstehst, wie Unternehmen ihre Zahlen strukturieren und was die einzelnen Positionen bedeuten.
- Kennzahlen richtig interpretieren ROE, EBIT-Marge, Working Capital – nicht nur auswendig lernen, sondern in den richtigen Zusammenhang setzen können.
- Vergleichbare Unternehmen identifizieren Welche Firmen lassen sich überhaupt miteinander vergleichen? Wir entwickeln Kriterien und wenden sie auf reale Fälle an.
- Bewertungsmodelle verstehen DCF, Multiplikatoren, Vergleichsansätze – verschiedene Methoden haben ihre Berechtigung. Du lernst, wann welche passt.
- Risikofaktoren einschätzen Verschuldungsgrad, Liquidität, Marktabhängigkeit – es gibt viele Faktoren, die die Stabilität beeinflussen. Wir schauen uns an, wie man sie bewertet.
Unser Programm in Zahlen
Ein Überblick über den Umfang und die Struktur unseres Bildungsangebots ab Sommer 2026.
Typische Herausforderungen und Lösungswege
Unternehmensanalyse ist nicht immer geradlinig. Hier sind einige Situationen, die regelmäßig auftauchen – und wie wir damit umgehen.
Unvollständige Datenlage
Nicht alle Unternehmen veröffentlichen dieselben Details. Manchmal fehlen Quartalszahlen, manchmal sind Segmentdaten spärlich. Wir zeigen Methoden, wie man trotzdem zu fundierten Einschätzungen kommt.
Branchenspezifische Besonderheiten
Ein Softwareunternehmen funktioniert anders als ein Maschinenbauer. Kennzahlen, die in einer Branche wichtig sind, spielen anderswo keine Rolle. Du lernst, diese Unterschiede zu erkennen.
Zeitliche Vergleichbarkeit
Rechnungslegungsstandards ändern sich, Unternehmen restrukturieren, Märkte verschieben sich. Historische Daten sind nicht immer eins zu eins vergleichbar. Wir besprechen Anpassungsmethoden.
Subjektive Bewertungsfaktoren
Nicht alles lässt sich in Zahlen ausdrücken. Managementqualität, Innovationskraft, Markenwahrnehmung – solche Aspekte erfordern qualitative Beurteilung. Auch das ist Teil unseres Programms.
Erfahrungen aus früheren Programmen
„Die Fallstudien waren sehr praxisnah. Man merkt, dass hier Leute unterrichten, die wissen, wovon sie reden. Besonders hilfreich war die Arbeit mit echten Unternehmensberichten."
Henrik Lindström Programmteilnehmer 2024
„Ich hatte vorher nur theoretisches Wissen aus dem Studium. Hier habe ich gelernt, wie man diese Konzepte tatsächlich anwendet. Die Struktur ist klar, das Tempo angemessen."
Anastasia Kowalski Absolventin 2024Programmaufbau und Inhalte
Das Bildungsprogramm erstreckt sich über zwölf Monate und beginnt im August 2026. Hier siehst du die Hauptmodule im Überblick.
| Modul | Schwerpunkte | Dauer | Zeitraum 2026 |
|---|---|---|---|
| Grundlagen Finanzanalyse | Bilanzstruktur, GuV, Cashflow-Rechnung, Jahresabschlussanalyse | 8 Wochen | August – September |
| Kennzahlensysteme | Rentabilität, Liquidität, Verschuldung, Effizienz, DuPont-Schema | 6 Wochen | Oktober – November |
| Branchenanalyse | Wettbewerbsstruktur, Marktdynamik, Porter Five Forces, PESTEL | 6 Wochen | November – Dezember |
| Bewertungsmethoden | Multiplikatoren, DCF-Modelle, Residualgewinn, Asset-basierte Ansätze | 10 Wochen | Januar – März 2027 |
| Vergleichende Analyse | Peer-Group-Selektion, Benchmarking, relative Bewertung | 8 Wochen | April – Mai 2027 |
| Praxisprojekt | Eigenständige Unternehmensanalyse mit Präsentation | 10 Wochen | Juni – Juli 2027 |